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Fernwanderweg

Harzer-Hexen-Stieg

(4) Fernwanderweg • Harz
  • Wegbeschilderung
    / Wegbeschilderung
    Foto: Harzer Verkehrsverband
  • Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    / Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    Foto: Gemeinde Bad Harzburg
  • Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    / Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    Foto: Jens Steinbeißer
  • Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    / Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    Foto: Daniel Kelpe
  • Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    / Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    Foto: Christian Graef, Braunschweig
Karte / Harzer-Hexen-Stieg
300 600 900 1200 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Brocken Brocken Ruine Königsburg
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Die märchenhafte, mystische Welt des Harzes lässt sich am besten auf dem Harzer-Hexen-Stieg (auch Harzer Hexenstieg oder Harzer Hexen-Stieg) erkunden. Der sagenumwobene Brocken ist nur einer von vielen Höhepunkten des spannenden Weitwanderwegs, der sich über den gesamten Harz zieht und den Nationalpark Harz durchquert.

mittel
95,8 km
24:00 Std
1540 m
1600 m

Die märchenhafte, mystische Welt des Harzes lässt sich am besten auf dem Harzer-Hexen-Stieg erkunden. Der sagenumwobene Brocken ist nur einer von vielen Höhepunkten des spannenden Weitwanderwegs, der sich über den gesamten Harz zieht und den Nationalpark Harz durchquert. Doch nicht nur Freunde von Märchen und Sagen kommen hier auf ihre Kosten. Die „zauberhafte“ Harzlandschaft begeistert auch Naturfreunde und Genusswanderer. Auf dem Harzer-Hexen-Stieg vereinen sich Themen aus Natur, Geologie, Geschichte und Kultur zu einem spannenden Querschnitt durch das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Grüne Misch- und Nadelwälder, felsige Schluchten und steil aufragenden Klippen, jahrtausende alte Hochmoore und mittelalterliche Fachwerkstädtchen liegen am Weg. Zeugnisse der mehr als tausendjährigen Bergbaugeschichte fi nden sich auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel die schmalen Gräben des „Oberharzer Wasserregals“, ein im 16.-18. Jh. für den Bergbau angelegtes Wassersammelsystem. Der Harzer-Hexen-Stieg führt von Osterode im Westen nach Thale im Osten – aber natürlich geht’s auch umgekehrt. An zwei Stellen teilt sich der Weg und ermöglicht verschiedene Streckenvarianten.

outdooractive.com User
Autor

Wandermagazin

Aktualisierung: 04.12.2017

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1141 m
173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Wanderkleidung. Die Brockenetappe führt hinauf in alpine Regionen, außerdem kann das Wetter hier schnell umschlagen.

Weitere Infos und Links

Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321/34 04-0, Fax -66, info@harzinfo.de, www. harzinfo.de

Start

Osterode (222 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.727938 N 10.252980 E
UTM
32U 586536 5731522

Wegbeschreibung

Etappe 1:

Auf alten Handelswegen; 11,3 km, 3 Std. Osterode (Bleichestelle) - Eselsplatz - Marienblick - Rote Sohl - Mangelhalber Tor - Dorotheenblick - Bärenbrucher Teich.

Der Harzer-Hexen-Stieg beginnt in Osterode und geht an Lerbach vorbei nach Buntenbock. Erste Zeugnisse des historischen Bergbaus finden sich entlang des Weges. Das kleine Bergdorf ist eingeschlossen von zahlreichen Teichen des Oberharzer Wasserregals, die im Sommer sogar Bademöglichkeiten bieten.

 

Etappe 2:

Oberharzer Wasserregal; 22 km, ca. 6 Std. Bärenbrucher Teich - Innerstesprung - Huttaler Widerwaage - Polsterberg - Sperberhaier Dammhaus - Eisenquelle - Grabenhaus Rose - Förster-Ludwig-Platz - Steile Wand - Torfhaus

Die zweite Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs führt zu weiten Teilen entlang des historischen Dammgrabensystems des „Oberharzer Wasserregals“. Der Weg verläuft teils auf schmalen Pfaden, stets auf gleicher Höhe bleibend, vorbei an der „Eisenquelle“, der Bergstadt Altenau, durch den Nationalpark Harz. Der Anstieg auf dem Magdeburger Weg über felsiges Terrain durch die „Steile Wand“ ist für geländegängige Wanderer der spannendste Abschnitt.

 

Etappe 3:

Auf dem Goetheweg zum Brockengipfel; 23,5 km, ca. 7 Std. Torfhaus - Abbegraben/Großes Torfhausmoor - Quitschenberg - Eckersprung/ehemalige Grenze - Goetheweg/Goethemoor - Brocken - Brockenchaussee - Glashüttenweg - Trudenstein - Drei Annen Hohne - Steinbachtal - Königshütte.

Von Torfhaus bis zur Wasserscheide zwischen Weser und Elbe quert der Stieg den Nationalpark Harz bis Drei Annen Hohne. Er folgt dem Goetheweg entlang des Abbegrabens bis zum Eckersprung. Entlang der Brockenbahn führt er weiter zum Gipfel des Brockens. Vorbei an Brockenbett und Brockenkindern taucht der Harzer-Hexen-Stieg erneut in die dichten Wälder ein und folgt dem Glashüttenweg vorbei an den Schlungklippen bis Ahrensklint. In Drei Annen Hohne verlässt man den Nationalpark Harz. Der Weg führt am Steinbach entlang bergab bis zum Königshütter Wasserfall.

Alternative: Brockenumgehung; 33 km, ca. 9-10 Std. (evtl 2-tägig!) Torfhaus - Märchenweg - Oderteich - Rehberger Grabenhaus - St. Andreasberg - Rinderstall - Silberteich - Braunlage - Bremke - Elend - Mandelholz - Rastplatz „Steinbachtal“

 

Etappe 4:

Alte und neue Bergbauregion; 24 km, ca. 6,5 Std. Königshütte - Königsburg - Zusammenfl uss Warme/Kalte Bode - Überleitungssperre/Trogfurther Brücke - Susenburg - Tiefenbachtal - Brockenblick - Hoher Kleef - Rübeländer Tropfsteinhöhlen- Krockstein/Neuwerk - Talsperre Wendefurth - Wendefurth - Altenbrak

Vorbei an der Königsburg in Königshütte führt der Weg zum Zusammenfluss von Kalter und Warmer Bode. Tief versteckt im Bodetal liegt der kleine Ort Neuwerk. Auf schmalen Pfaden durch die Auenlandschaft der Bode führt der Weg nun in den Bereich der Rappodetalsperre und weiter über Wendefurth nach Altenbrak.

Alternative: Südroute; Weg der Kaiser und Könige und Köhlerpfad; 24 km, ca. 6 Std. Königshütte - Rappbodetalsperre - Ruine Trageburg - Großes Mühlental - Hassel-Vorsperre - Sautälchen - Hagenmühle - Hasselfelde - Köhlerlehrpfad - Stemberghaus/Köhlereimuseum - Altenbrak

 

Etappe 5:

Bodetalschlucht; 13 km, ca. 3,5 Std. Altenbrak - Treseburg - Gewitterklippen - Bodekessel - Teufelsbrücke - Jungfernbrücke - Brunhildeweg - Thale

Durch einen Auenwald entlang der Bode erreicht man Treseburg und den Einstieg in die Bodetalschlucht, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Schmal schlängelt sich der Wanderweg durch das Tal, vorbei an hoch aufragenden Granitfelsen. Nach der Überquerung der Teufelsbrücke ist es möglich, serpentinartig den Roßtrappen-Felsen zu erklimmen. An der Jungfernbrücke ist ein Abstecher zum Hexentanzplatz möglich. Folgt man dem Harzer-Hexen-Stieg, gelangt man nach Thale. Hier besteht die Möglichkeit, mit dem Sessellift zur Roßtrappe oder mit der Kabinenseilbahn zum Hexentanzplatz zu schweben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Osterode

Anfahrt

A7 (Ausfahrt Seesen) / B243 bis Osterode

Parken

In Osterode

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Harzer-Hexen-Stieg, Karte und Guide zum themat. Wanderweg durch den Harz, 1:30.000, Schmidt-Buch-Verlag, 2006, ISBN 3-936185-33-6, € 6,80

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Jannis Horn
Vorgestern
Wir haben die Tour zu 4. im Mai 2017 gemacht und sind in Osterode gestartet. Insgesamt sind wir 3 Tage gewandert und haben die 2 Nächte jeweils in Schutzhütten geschlafen. Das Erlebnis war der Hammer! Die Strecke hat wirklich vieles abverlangt, aber es hat sich sehr gelohnt!
Bewertung
Gemacht am
25.05.2017

Dirk Steinmann
05.08.2017
Ich habe die Tour in vier Etappen gemacht und finde das man damit sicherlich einen sehr guten Einblick in den Harz bekommt und eine der schönsten Stecken dort begeht. Für mich Persönlich würde ich dann auch die Bewertung von Kondition und Erlebniss höher ansetzen als vom Eintraggeber angegebenen wurde. Für alle die die Strecke auch in vier Abschnitte begehen wollen, denkt daran das die Abstiege zum Übernachtungsort und der Aufstieg mit eingerechnet werden sollte. Und vielleicht fünf Etappen geeigneter sind.
Bewertung

Mike Heuser
06.09.2016
Haben die Tour im März diesen Jahres gemacht! Wir haben die Tour in 4 Etappen aufgeteilt, ein kleiner Einblick aus dem Videotagebuch der Fotokamera haben wir mal auf YouTube gestellt......https://www.youtube.com/watch?v=LRMJlCCpRGo
Bewertung
Gemacht am
18.03.2016

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
95,8 km
Dauer
24:00 Std
Aufstieg
1540 m
Abstieg
1600 m
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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