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Fernwanderweg

Harzer-Hexen-Stieg

8 Fernwanderweg • Harz
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Outdooractive Redaktion
  • Wegbeschilderung
    / Wegbeschilderung
    Foto: Harzer Verkehrsverband
  • Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    / Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    Foto: Gemeinde Bad Harzburg
  • Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    / Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    Foto: Jens Steinbeißer
  • Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    / Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    Foto: Daniel Kelpe
  • Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    / Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    Foto: Christian Graef, Braunschweig
Karte / Harzer-Hexen-Stieg
300 600 900 1200 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Brocken Brocken Ruine Königsburg
Wetter

Certificat qualité randonnée Allemagne

Die märchenhafte, mystische Welt des Harzes lässt sich am besten auf dem Harzer-Hexen-Stieg (auch Harzer Hexenstieg oder Harzer Hexen-Stieg) erkunden. Der sagenumwobene Brocken ist nur einer von vielen Höhepunkten des spannenden Weitwanderwegs, der sich über den gesamten Harz zieht und den Nationalpark Harz durchquert.

mittel
95,8 km
24:00 Std
1540 hm
1600 hm

Die märchenhafte, mystische Welt des Harzes lässt sich am besten auf dem Harzer-Hexen-Stieg erkunden. Der sagenumwobene Brocken ist nur einer von vielen Höhepunkten des spannenden Weitwanderwegs, der sich über den gesamten Harz zieht und den Nationalpark Harz durchquert. Doch nicht nur Freunde von Märchen und Sagen kommen hier auf ihre Kosten. Die „zauberhafte“ Harzlandschaft begeistert auch Naturfreunde und Genusswanderer. Auf dem Harzer-Hexen-Stieg vereinen sich Themen aus Natur, Geologie, Geschichte und Kultur zu einem spannenden Querschnitt durch das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Grüne Misch- und Nadelwälder, felsige Schluchten und steil aufragenden Klippen, jahrtausende alte Hochmoore und mittelalterliche Fachwerkstädtchen liegen am Weg. Zeugnisse der mehr als tausendjährigen Bergbaugeschichte fi nden sich auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel die schmalen Gräben des „Oberharzer Wasserregals“, ein im 16.-18. Jh. für den Bergbau angelegtes Wassersammelsystem. Der Harzer-Hexen-Stieg führt von Osterode im Westen nach Thale im Osten – aber natürlich geht’s auch umgekehrt. An zwei Stellen teilt sich der Weg und ermöglicht verschiedene Streckenvarianten.

outdooractive.com User
Autor

Wandermagazin

Aktualisierung: 04.12.2017

Certificat qualité randonnée Allemagne Certificat qualité randonnée Allemagne
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1141 m
173 m
Höchster Punkt
Brocken (1141 m)
Tiefster Punkt
Thale (173 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Wanderkleidung. Die Brockenetappe führt hinauf in alpine Regionen, außerdem kann das Wetter hier schnell umschlagen.

Weitere Infos und Links

Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321/34 04-0, Fax -66, info@harzinfo.de, www. harzinfo.de

Start

Osterode (222 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.727938 N 10.252980 E
UTM
32U 586536 5731522

Wegbeschreibung

Etappe 1:

Auf alten Handelswegen; 11,3 km, 3 Std. Osterode (Bleichestelle) - Eselsplatz - Marienblick - Rote Sohl - Mangelhalber Tor - Dorotheenblick - Bärenbrucher Teich.

Der Harzer-Hexen-Stieg beginnt in Osterode und geht an Lerbach vorbei nach Buntenbock. Erste Zeugnisse des historischen Bergbaus finden sich entlang des Weges. Das kleine Bergdorf ist eingeschlossen von zahlreichen Teichen des Oberharzer Wasserregals, die im Sommer sogar Bademöglichkeiten bieten.

 

Etappe 2:

Oberharzer Wasserregal; 22 km, ca. 6 Std. Bärenbrucher Teich - Innerstesprung - Huttaler Widerwaage - Polsterberg - Sperberhaier Dammhaus - Eisenquelle - Grabenhaus Rose - Förster-Ludwig-Platz - Steile Wand - Torfhaus

Die zweite Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs führt zu weiten Teilen entlang des historischen Dammgrabensystems des „Oberharzer Wasserregals“. Der Weg verläuft teils auf schmalen Pfaden, stets auf gleicher Höhe bleibend, vorbei an der „Eisenquelle“, der Bergstadt Altenau, durch den Nationalpark Harz. Der Anstieg auf dem Magdeburger Weg über felsiges Terrain durch die „Steile Wand“ ist für geländegängige Wanderer der spannendste Abschnitt.

 

Etappe 3:

Auf dem Goetheweg zum Brockengipfel; 23,5 km, ca. 7 Std. Torfhaus - Abbegraben/Großes Torfhausmoor - Quitschenberg - Eckersprung/ehemalige Grenze - Goetheweg/Goethemoor - Brocken - Brockenchaussee - Glashüttenweg - Trudenstein - Drei Annen Hohne - Steinbachtal - Königshütte.

Von Torfhaus bis zur Wasserscheide zwischen Weser und Elbe quert der Stieg den Nationalpark Harz bis Drei Annen Hohne. Er folgt dem Goetheweg entlang des Abbegrabens bis zum Eckersprung. Entlang der Brockenbahn führt er weiter zum Gipfel des Brockens. Vorbei an Brockenbett und Brockenkindern taucht der Harzer-Hexen-Stieg erneut in die dichten Wälder ein und folgt dem Glashüttenweg vorbei an den Schlungklippen bis Ahrensklint. In Drei Annen Hohne verlässt man den Nationalpark Harz. Der Weg führt am Steinbach entlang bergab bis zum Königshütter Wasserfall.

Alternative: Brockenumgehung; 33 km, ca. 9-10 Std. (evtl 2-tägig!) Torfhaus - Märchenweg - Oderteich - Rehberger Grabenhaus - St. Andreasberg - Rinderstall - Silberteich - Braunlage - Bremke - Elend - Mandelholz - Rastplatz „Steinbachtal“

 

Etappe 4:

Alte und neue Bergbauregion; 24 km, ca. 6,5 Std. Königshütte - Königsburg - Zusammenfl uss Warme/Kalte Bode - Überleitungssperre/Trogfurther Brücke - Susenburg - Tiefenbachtal - Brockenblick - Hoher Kleef - Rübeländer Tropfsteinhöhlen- Krockstein/Neuwerk - Talsperre Wendefurth - Wendefurth - Altenbrak

Vorbei an der Königsburg in Königshütte führt der Weg zum Zusammenfluss von Kalter und Warmer Bode. Tief versteckt im Bodetal liegt der kleine Ort Neuwerk. Auf schmalen Pfaden durch die Auenlandschaft der Bode führt der Weg nun in den Bereich der Rappodetalsperre und weiter über Wendefurth nach Altenbrak.

Alternative: Südroute; Weg der Kaiser und Könige und Köhlerpfad; 24 km, ca. 6 Std. Königshütte - Rappbodetalsperre - Ruine Trageburg - Großes Mühlental - Hassel-Vorsperre - Sautälchen - Hagenmühle - Hasselfelde - Köhlerlehrpfad - Stemberghaus/Köhlereimuseum - Altenbrak

 

Etappe 5:

Bodetalschlucht; 13 km, ca. 3,5 Std. Altenbrak - Treseburg - Gewitterklippen - Bodekessel - Teufelsbrücke - Jungfernbrücke - Brunhildeweg - Thale

Durch einen Auenwald entlang der Bode erreicht man Treseburg und den Einstieg in die Bodetalschlucht, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Schmal schlängelt sich der Wanderweg durch das Tal, vorbei an hoch aufragenden Granitfelsen. Nach der Überquerung der Teufelsbrücke ist es möglich, serpentinartig den Roßtrappen-Felsen zu erklimmen. An der Jungfernbrücke ist ein Abstecher zum Hexentanzplatz möglich. Folgt man dem Harzer-Hexen-Stieg, gelangt man nach Thale. Hier besteht die Möglichkeit, mit dem Sessellift zur Roßtrappe oder mit der Kabinenseilbahn zum Hexentanzplatz zu schweben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Osterode

Anfahrt

A7 (Ausfahrt Seesen) / B243 bis Osterode

Parken

In Osterode

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Harzer-Hexen-Stieg, Karte und Guide zum themat. Wanderweg durch den Harz, 1:30.000, Schmidt-Buch-Verlag, 2006, ISBN 3-936185-33-6, € 6,80

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Kommentare und Bewertungen (8)

Marc Lenze
07.09.2018
Bewertung

Marc 🐐
14.08.2018
Haben den Stieg Ende Mai in 4 Etappen von Osterode nach Thale bezwungen. Ingesamt hat es uns gefallen obwohl einige Abschnitte „nur“ Forstwege sind. Der Magdeburger Weg vor Torfhaus gesperrt deshalb ausgeschilderte Umleitung (3km mehr Strecke). Vor Rübeland war der Stieg durch umgestürzte Bäume zum „Abenteuer“geworden. Seltsam für einen sogenannten Top Trail.
Bewertung
Vor Torfhaus
Vor Torfhaus
Foto: Marc 🐐, Community

Klaus Gräbe
07.07.2018
Der Weg hat zu viel Schotterpisten-Anteil. "Qualitätsweg" und einen "Top Trail of Germany" sind meiner Meinung nicht berechtigt. Das Anhängsel "Stieg" am Namen (="enger, nicht befahrbarer Weg über Anhöhen und Berge" (Wikipedia)) hat an nur wenigen Stellen dieser Wanderung seine Berechtigung, hauptsächlich im Bodetal. Das Erlebnis der meist wirklich schönen Landschaft wird häufig durch das enttäuschende Lauferlebnis auf diesen forstwirtschaftlichen Nutzwegen erheblich geschmälert.
Bewertung
Gemacht am
28.06.2018
Schotterpiste im Nationalpark Harz
Schotterpiste im Nationalpark Harz
Foto: Klaus Gräbe, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
95,8 km
Dauer
24:00 Std
Aufstieg
1540 hm
Abstieg
1600 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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