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Fernwanderweg

Harzer-Hexen-Stieg

· 10 Bewertungen · Fernwanderweg · Harz
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  • Wegbeschilderung
    / Wegbeschilderung
    Foto: Harzer Verkehrsverband
  • Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    / Blick vom Torfhaus auf den Brocken
    Foto: Gemeinde Bad Harzburg
  • Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    / Bald sprudelt das Wasser von der Eisenquelle kräftig und färbt aufgrund des Eisengehaltes die Steine des Bachbettes braun.
    Foto: Jens Steinbeißer
  • Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    / Das Große Torfmoor mit seiner urwüchsigen Landschaft ist der Höhepunkt unserer Tour.
    Foto: Daniel Kelpe
  • Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    / Die Brockenkuppe bietet ein herrliches Panorama.
    Foto: Christian Graef, Braunschweig
Karte / Harzer-Hexen-Stieg
300 600 900 1200 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Brocken Brocken Ruine Königsburg

Die märchenhafte, mystische Welt des Harzes lässt sich am besten auf dem Harzer-Hexen-Stieg erkunden. Der sagenumwobene Brocken ist nur einer von vielen Höhepunkten des spannenden Weitwanderwegs, der den Nationalpark Harz durchquert.

mittel
95,8 km
24:00 h
1540 hm
1600 hm

Doch nicht nur Freunde von Märchen und Sagen kommen hier auf ihre Kosten. Die „zauberhafte“ Harzlandschaft begeistert auch Naturfreunde und Genusswanderer. Auf dem Harzer-Hexen-Stieg vereinen sich Themen aus Natur, Geologie, Geschichte und Kultur zu einem spannenden Querschnitt durch das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Grüne Misch- und Nadelwälder, felsige Schluchten und steil aufragende Klippen, jahrtausende alte Hochmoore und mittelalterliche Fachwerkstädtchen liegen am Weg. Zeugnisse der mehr als tausendjährigen Bergbaugeschichte finden sich auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel die schmalen Gräben des „Oberharzer Wasserregals“, ein im 16.-18. Jh. für den Bergbau angelegtes Wassersammelsystem. Der Harzer-Hexen-Stieg führt von Osterode im Westen nach Thale im Osten – aber natürlich geht’s auch umgekehrt. An zwei Stellen teilt sich der Weg und ermöglicht verschiedene Streckenvarianten.

outdooractive.com User
Autor

Wandermagazin

Aktualisierung: 18.07.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Brocken, 1141 m
Tiefster Punkt
Thale, 173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Wanderkleidung. Die Brockenetappe führt hinauf in alpine Regionen, außerdem kann das Wetter hier schnell umschlagen.

Weitere Infos und Links

Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321/34 04-0, Fax -66, info@harzinfo.de, www. harzinfo.de

Start

Osterode (222 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.727938, 10.252980
UTM
32U 586536 5731522

Ziel

Thale

Wegbeschreibung

Etappe 1:

Auf alten Handelswegen; 11,3 km, 3 Std., Osterode (Bleichestelle) - Eselsplatz - Marienblick - Rote Sohl - Mangelhalber Tor - Dorotheenblick - Bärenbrucher Teich.

Der Harzer-Hexen-Stieg beginnt in Osterode und geht an Lerbach vorbei nach Buntenbock. Erste Zeugnisse des historischen Bergbaus finden sich entlang des Weges. Das kleine Bergdorf ist eingeschlossen von zahlreichen Teichen des Oberharzer Wasserregals, die im Sommer sogar Bademöglichkeiten bieten.

 

Etappe 2:

Oberharzer Wasserregal; 22 km, ca. 6 Std., Bärenbrucher Teich - Innerstesprung - Huttaler Widerwaage - Polsterberg - Sperberhaier Dammhaus - Eisenquelle - Grabenhaus Rose - Förster-Ludwig-Platz - Steile Wand - Torfhaus

Die zweite Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs führt zu weiten Teilen entlang des historischen Dammgrabensystems des „Oberharzer Wasserregals“. Der Weg verläuft teils auf schmalen Pfaden, stets auf gleicher Höhe bleibend, vorbei an der „Eisenquelle“, der Bergstadt Altenau, durch den Nationalpark Harz. Der Anstieg auf dem Magdeburger Weg über felsiges Terrain durch die „Steile Wand“ ist für geländegängige Wanderer der spannendste Abschnitt.

 

Etappe 3:

Auf dem Goetheweg zum Brockengipfel; 23,5 km, ca. 7 Std., Torfhaus - Abbegraben/Großes Torfhausmoor - Quitschenberg - Eckersprung/ehemalige Grenze - Goetheweg/Goethemoor - Brocken - Brockenchaussee - Glashüttenweg - Trudenstein - Drei Annen Hohne - Steinbachtal - Königshütte.

Von Torfhaus bis zur Wasserscheide zwischen Weser und Elbe quert der Stieg den Nationalpark Harz bis Drei Annen Hohne. Er folgt dem Goetheweg entlang des Abbegrabens bis zum Eckersprung. Entlang der Brockenbahn führt er weiter zum Gipfel des Brockens. Vorbei an Brockenbett und Brockenkindern taucht der Harzer-Hexen-Stieg erneut in die dichten Wälder ein und folgt dem Glashüttenweg vorbei an den Schlungklippen bis Ahrensklint. In Drei Annen Hohne verlässt man den Nationalpark Harz. Der Weg führt am Steinbach entlang bergab bis zum Königshütter Wasserfall.

Alternative: Brockenumgehung; 33 km, ca. 9-10 Std. (evtl 2-tägig!) Torfhaus - Märchenweg - Oderteich - Rehberger Grabenhaus - St. Andreasberg - Rinderstall - Silberteich - Braunlage - Bremke - Elend - Mandelholz - Rastplatz „Steinbachtal“

 

Etappe 4:

Alte und neue Bergbauregion; 24 km, ca. 6,5 Std., Königshütte - Königsburg - Zusammenfluss Warme/Kalte Bode - Überleitungssperre/Trogfurther Brücke - Susenburg - Tiefenbachtal - Brockenblick - Hoher Kleef - Rübeländer Tropfsteinhöhlen- Krockstein/Neuwerk - Talsperre Wendefurth - Wendefurth - Altenbrak

Vorbei an der Königsburg in Königshütte führt der Weg zum Zusammenfluss von Kalter und Warmer Bode. Tief versteckt im Bodetal liegt der kleine Ort Neuwerk. Auf schmalen Pfaden durch die Auenlandschaft der Bode führt der Weg nun in den Bereich der Rappbodetalsperre und weiter über Wendefurth nach Altenbrak.

Alternative: Südroute; Weg der Kaiser und Könige und Köhlerpfad; 24 km, ca. 6 Std. Königshütte - Rappbodetalsperre - Ruine Trageburg - Großes Mühlental - Hassel-Vorsperre - Sautälchen - Hagenmühle - Hasselfelde - Köhlerlehrpfad - Stemberghaus/Köhlereimuseum - Altenbrak

 

Etappe 5:

Bodetalschlucht; 13 km, ca. 3,5 Std., Altenbrak - Treseburg - Gewitterklippen - Bodekessel - Teufelsbrücke - Jungfernbrücke - Brunhildeweg - Thale

Durch einen Auenwald entlang der Bode erreicht man Treseburg und den Einstieg in die Bodetalschlucht, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Schmal schlängelt sich der Wanderweg durch das Tal, vorbei an hoch aufragenden Granitfelsen. Nach der Überquerung der Teufelsbrücke ist es möglich, serpentinartig den Roßtrappen-Felsen zu erklimmen. An der Jungfernbrücke ist ein Abstecher zum Hexentanzplatz möglich. Folgt man dem Harzer-Hexen-Stieg, gelangt man nach Thale. Hier besteht die Möglichkeit, mit dem Sessellift zur Roßtrappe oder mit der Kabinenseilbahn zum Hexentanzplatz zu schweben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Osterode

Anfahrt

A7 (Ausfahrt Seesen) / B243 bis Osterode

Parken

In Osterode

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Harzer-Hexen-Stieg, Karte und Guide zum themat. Wanderweg durch den Harz, 1:30.000, Schmidt-Buch-Verlag, 2006, ISBN 3-936185-33-6, € 6,80

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Bewertungen

4,0
(10)
peter wulf
28.04.2019 · Community
Ich kann hier leider nur zwei Sterne geben. Für einen Weg, der das Siegel Top Trails of Germany trägt geht man einfach viel zu oft auf breiten und ausgefahrenen Forststrassen. Dabei hat der Harz doch auch viel schöne schmale Pfade. Die wurden wohl vergessen. Richtig schön ist die Strecke zwischen Neuwerk und Wendefurth und natürlich auf den letzten 10 km durch das Bodetal.
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Oma-Klawuttke 
09.04.2019 · Community
Ich habe die 2. Etappe von Buntenbock nach Torfhaus am 08.04.2019 gemacht. Das Teilstück "Magdeburger Weg" kurz vor Torfhaus ist noch immer gesperrt.
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Gemacht am 08.04.2019
Foto: Oma-Klawuttke, Community
Marc 🐐
14.08.2018 · Community
Haben den Stieg Ende Mai in 4 Etappen von Osterode nach Thale bezwungen. Ingesamt hat es uns gefallen obwohl einige Abschnitte „nur“ Forstwege sind. Der Magdeburger Weg vor Torfhaus gesperrt deshalb ausgeschilderte Umleitung (3km mehr Strecke). Vor Rübeland war der Stieg durch umgestürzte Bäume zum „Abenteuer“geworden. Seltsam für einen sogenannten Top Trail.
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Vor Torfhaus
Foto: Marc 🐐, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
95,8 km
Dauer
24:00 h
Aufstieg
1540 hm
Abstieg
1600 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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