Eisangeln – der etwas andere Wintersport

Elbufer

Wer nicht angeln will, kann am Ufer auch gemütlich spazieren gehen.

Momentan erleben wir ja einen November, wie er im Buche steht – klirrend kalt, aber dafür trotz allem sonnig und mit blauem Himmel. Da verbringt man doch gerne noch viel Zeit in der freien Natur, bevor es nasskalt und ungemütlich wird. Für alle, die es dabei lieber etwas ruhiger angehen lassen, aber trotzdem nicht den Winter in der Stube verschlafen wollen, bietet sich das Eisangeln an. Man ist in der Natur unterwegs, kann das Wetter genießen und das beste daran ist: Eisangeln ist nicht wirklich kompliziert und auch für Neuangler zu bewältigen.

Für Eisangel-Neulinge gibt es einige Grundregeln zu beachten:

Das Wichtigste ist, dass das Eis über 15 cm Dicke hat, damit man nicht einbrechen kann. Es muss nur noch das Loch (in Sachsen-Anhalt mit maximal 20 cm Durchmesser), gebohrt werden und schon geht es ans fröhliche Fischen. Bei mehreren Löchern wird  zu einem größeren Abstand geraten, damit das Eis trotzdem noch stabil bleibt.

Zu welcher Angel man greift, ist jedem selbst überlassen – ein Schwimmer soll aber unterstützend wirken. Mit ein bisschen Anfüttern weckt man die Fische aus dem Schlaf und mit einer Made oder einem kleinen Fisch als Köder ist ein guter Fang gewiss.

An den meisten Gewässern ist Eisangeln erlaubt, dennoch ist vorheriges Erkunden sinnvoll. Auf anglermap.de kann man dabei sowohl nach Fischarten, als auch Gewässern suchen und den geeigneten Angelplatz finden.

Wir hoffen, dass wir Euch mit unseren Tipps zu einem Ausflug in die Natur und auf die Seen und Teiche animiert haben. Solange noch kein Eis da ist, kann ja noch “klassisch” geangelt werden – was sind denn Eure Lieblingsangelgewässer?

Reiterromantik in der Altmark

Wanderreiter im Herbst (© Rainer Sturm, pixelio.de)

„Das wahre Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“ – dieses Sprichwort kennt wohl jeder. Und wer einmal hoch zu Ross in der Altmark unterwegs war, der weiß, wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort steckt!

 

Ausgezeichnete pferdefreundliche Region


Nicht umsonst wurde die Region Altmark auf der Equitana in Essen als pferdefreundliche Region ausgezeichnet. Rund 1600km kartierte Reitwege ziehen sich durch die naturbelassene Landschaft und ermöglichen ein ganz besonderes Naturerlebnis. Entlang der Elbe liegen zudem viele historische Hansestädte und pittoreske Backsteindörfer, die immer einen Abstecher wert sind. Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft bietet sich dem Gast eine schier unendliche Auswahl: vom Urlaub auf dem Bauernhof mit Einstellmöglichkeit für eigene Pferde oder Leihpferde über nobles Nächtigen im alten Rittergut ist für jeden etwas dabei. Viele Höfe bieten zudem Reitunterricht, geführte Reittouren mit Gepäcktransfer, Kinderreitfreizeiten oder Kutschfahrten.

 

Wische Tour – Reiterromantik pur


Für alle, die ein Wochenende lang Reiterromantik pur erleben und einfach mal dem stressigen Alltag entfliehen möchte, empfehlen wir die „Wische Tour“, angeboten vom Interessenverein „Sternreiten in der Altmark e. V.“. Die etwas über 60km lange Rundtour führt über Hohenberg-Krusemark, Sandauerholz, Wenddorf und Walsleben zurück nach Hohenberg-Krusemark und kann selbstständig oder mit fachmännischer Begleitung erfolgen. Auf der Strecke finden sich zahlreiche Einkehrgelegenheiten und in Wolterslage besteht die Möglichkeit, in gemütlichen Blockhäusern zu übernachten. Überschaubare Etappenlängen machen diese Rundtour zudem ideal für Familien mit Kindern.

 

Werdet ihr die letzten goldenen Herbsttage für ein Reiterwochenende in der Altmark nutzen? Oder habt ihr sogar schon einmal eine Kremserfahrt mit altmärkischen Kaltblütern mitgemacht? Hier ist der Platz, um eure Erfahrungen zu teilen!

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Das Grüne Band ist besonders für Radfahrer ein wahres Paradies.

Das Grüne Band ist besonders für Radfahrer ein wahres Paradies.

Wo sich früher der „Todesstreifen“ durch Deutschland zog und der Eiserne Vorhang die Sicht versperrte, verbindet nun der längste Biotopverbund Deutschlands die alten und neuen Bundesländer. Hier entstand – lange Zeit unbemerkt – ein nationales Naturerbe, dass auf einmalige Art und Weise die Wunder der Natur mit historischen Entwicklungen verschmelzen lässt.

Das Grüne Band, wie dieser Biotopverbund passenderweise genannt wurde, bietet Stoff für viele interessante Wanderungen und Radtouren. Es ist ein Refugium für unzählige, oft seltene Tier- und Pflanzenarten, z.B. können mit etwas Glück Schwarzstörche oder Biber gesichtet werden. Historische Stätten wie die Überreste der Grenzsicherungsanlagen entlang der alten Grenzlinie dienen als lebendes Denk- und Mahnmal.

Für Einsteiger ist die Radroute im nördlichen Harzvorland zu empfehlen. Diese führt an Obstplantagen und Feldern vorbei in die unberührte Natur und zu den Resten der ehemaligen Grenzanlagen. An den Kreuzungspunkten mit der ehemaligen Grenze finden sich viele Hinweistafeln zur Geschichte, aber auch zu Flora und Fauna.

Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands

Harzer Schmalspurbahn Winter

Nicht nur im Winter ein Erlebnis - die Harzer Schmalspurbahnen.

Dampfeisenbahnen strahlen Gemütlichkeit und eine ganz eigene Art von Romantik aus. Wenn die Dampflokomotive aus der Ferne aussieht wie ein Kinderspielzeug und der Dampf aus dem Schornstein quillt, dann erinnert das an vergangene Kindertage – und an abenteuerlustige Geschichten und Märchen.

Das ist wohl auch der Grund dafür, warum die Dampfeisenbahnen bis heute eine beliebte touristische Attraktion sind. Seit über 125 Jahren schon fahren z.B. die Harzer Schmalspurbahnen Touristen und Pendler auf vielen Gleisen durch die wunderschöne Welt des Mittelgebirges.

Aber das ist nicht alles, was Sachsen-Anhalt Dampfnostalgikern zu bieten hat. Zum Beispiel kann man im Traditionsbetriebswerk Straßburg eine der interessantesten und umfangreichsten Sammlungen von historischen Eisenbahnfahrzeugen im mitteldeutschen Raum bewundern. Aber auch beim Dampflokfreunde Salzwedel e.V. oder mit der Parkeisenbahn im „Krumbholz“ in Bernburg kommen Lokomotivenfans auf ihre Kosten.

 

Mit dem Fahrrad durch die Gärten von Fürst Franz

Schlangenhaus im Schlossgarten Luisium

Es gibt viel zu entdecken...

Schon letzte Woche haben wir festgestellt, wie schön es ist, die ersten Frühlingstouren mit der Besichtigung architektonischer Kunstwerke zu verbinden. Das wollen wir diese Woche noch etwas weiterführen und Euch die Radtour durch die Gärten von Fürst Franz ans Herz legen.

Am Dessauer Hauptbahnhof beginnt die ausgeschilderte, gut 70 km lange Strecke. Vom Rokoko-Schloss geht es zum Kühnauer Schloss und über den Elberadweg nach Dessau. Hier bietet sich übrigens ein Abstecher zum Park Georgium an. Anschließend kann am Luisium ein wunderbares klassizistisches Schlösschen bewundert werden.

Weiter geht es nach Wörlitz und durch dessen weltberühmten Park. Zum Abschluss geht es nach Oranienbaum und dann vorbei am Biosphärenreservat Mittelelbe zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Diese wunderschöne Tour bietet dem geübten Fahrradfahrer 3 bis 4 Stunden abwechslungsreiche Landschaft und architektonische Meisterwerke unterschiedlicher Stile. Da freut man sich doch richtig auf das Wochenende und den Sonnenschein!

 

Frühlingserwachen in Dessau-Wörlitz

Wörlitzer Schloss im Gartenreich

So schön kann Weltkulturerbe sein...

Die Natur erwacht langsam aber stetig. Hier und da sind bereits grüne Knospen und die ersten Frühblüher zu sehen. Ein bisschen suchen muss man natürlich schon, deswegen ist es ideal, dass man im Gartenreich Dessau-Wörlitz die ersten Erkundungen der Natur gleich mit dem Betrachten der vielen wunderschönen Schlossanlagen verbinden kann.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad, vom Pferderücken aus oder mit der Gondel – es bieten sich viele Möglichkeiten, um diese unvergleichliche Kulturlandschaft mit ihren Schlössern, Parkanlagen und vielfältigen Kleinarchitekturen, für sich zu entdecken.

Da gibt es beispielsweise das Schloss Wörlitz, ein Meisterwerk des Klassizismus, das immer noch mit der originalen Inneneinrichtung vom Ende des 18. Jahrhunderts ausgestattet ist. Ebenso sehenswert ist das Rokoko-Schloss Mosigkau. Es wurde als Sommersitz für die Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau errichtet und wird auch als Perle des Rokoko bezeichnet.

Diese, und noch viel mehr architektonische Kunstwerke erwarten den Frühling und interessierte Besucher. Also lassen wir sie nicht warten!

 

Naturerwachen in unseren Naturparks

Biosphärenreservat

Viele Tiere können in unseren Naturparks beobachtet werden.

Nach dem Aufbäumen des Winters in den letzten Wochen wird es jetzt wieder milder. Die Sonne wird stärker, die Tage werden länger. Man kann vereinzelt schon die Natur bei den Frühlingsvorbereitungen beobachten. Und wo kann man dies besser, als dort, wo die Natur möglichst unberührt ist?

Zum Glück gibt es in Sachsen-Anhalt viele Biosphärenreservate und Naturparks, in denen die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna bewahrt wird. Das ist zum Beispiel der Naturpark  “Unteres Saaletal”. Das auch aus geologischer Sicht unglaublich vielfältige Gebiet bietet den unterschiedlichsten Pflanzen ihre Lebensgrundlage. So können hier viele Tier- und Pflanzenarten entdeckt werden, die andernorts wenn überhaupt, nur selten zu finden sind.

Dann gibt es noch die einzigartige Auenlandschaft im Biosphärenreservat Mittelelbe. Viele vom Aussterben bedrohte Tierarten finden hier Schutz. Wie auch im Naturpark Drömling, gibt es im Biosphärenreservat Mittelelbe Junior Ranger-Gruppen. Hier können Kinder zusammen mit echten Rangern die Natur erkunden und viel Wissenswertes über deren Schätze lernen.

Die Welt Untertage erleben

Wettelrode Bergbaumuseum

Mit Kopflampe bewaffnet geht es hinab ins Bergwerk.

Heute treten wir den Beweis an, dass Sachsen-Anhalt nicht nur über der Erde viel zu bieten hat. Der Bergbau besitzt hier eine jahrhundertealte Tradition und in liebevoll gepflegten Schaubergwerken können wir nun die geheimnisvolle Welt Untertage erforschen.

Die Grube roter Bär war das erste Besucherbergwerk im Harz. Hier können Besucher bewaffnet mit Gummistiefeln, Helm und Akkukopflampe das Dunkel des Lehrbergwerks erkunden.

Auch das Schaubergwerk Büchenwerk bietet interessante Führungen an. In der Erzgrube kann eine einmalige Vielfalt an Gesteinsarten von allen Hobbygeologen und natürlich auch Laien bewundert werden.

Ein besonderes Erlebnis verspricht auch das Schaubergwerk Röhrigschacht, in dem man erst mit einer originalen Schachtförderanlage in den Schacht hinunterfährt und anschließend per Grubenbahn zu einem Abbaufeld des 19. Jhd. gefahren wird.

Wem eine Führung Untertage nicht reicht, der findet hier und auch im Oberharzer Bergwerksmuseum vielfältige Ausstellungen zur Geschichte des Bergbaus.

“Glück Auf” in ein Abenteuer in der spannenden Welt Untertage!

Ferienspaß auf dem Hohnehof

Endlich ist der Winter da!

Endlich ist der Winter da – gerade noch rechtzeitig in den Schulferien. Passend lädt das Natur-Erlebniszentrum Hohnehof große und kleine Gäste zu erlebnisreichen Ferientagen nach Drei Annen-Hohne ein. Das Programm ist vielseitig gestaltet und für Aktivurlauber, Bastelfreunde und kleine Naturforscher geeignet.

Zum Beispiel gibt es einen Ski-Anfängerkurs für Familien. Hier können die ersten Erfahrungen im Skilanglauf gesammelt werden und die wunderschöne Winterlandschaft um den Hohnehof bewundert werden. Wer sich auf Skiern nicht wohlfühlt, der kann auch mit dem Ranger zu Fuß den Wald erkunden.

Oder wie wäre es mit dem Bau von Schneefiguren und Iglus? Jetzt, wo der Winter uns mit Schnee versorgt, muss das doch ausgenutzt werden!

Und wem die Kälte zu schaffen macht, der kann sich an der großen Feuerschale aufwärmen oder bei einem Kreativkurs zum Papierschöpfen im Warmen bleiben.

Genaueres zu diesen und weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite vom Nationalpark Harz. So können nicht nur die Ferien, sondern auch die darauffolgenden Wochenenden aktiv und erlebnisreich gestaltet werden.

Ein Ausflug in den Zoo – gerade jetzt lohnend

Luchs_Andreas Lander

Nicht nur in der Natur kann man auf Tiersuche gehen...

Viele Zoobegeisterte meinen, dass sich nur im Sommer ein Zoobesuch lohnt. Aber auch im Winter haben die Zoologischen Gärten in Sachsen-Anhalt viel zu bieten. Zum Einen sind da die vielen Tiere, die man trotz Kälte in ihren Außengehegen bewundern kann. Außerdem gibt es für die, an wärmere Klimazonen gewöhnten Tiere, Innengehege, die ebenfalls besichtigt werden können. Das Aquarium und Reptilienhaus stehen natürlich das ganze Jahr offen.

Es gibt also genug zu erleben und ein Bonus, der sicherlich nicht zu unterschätzen ist – im Winter ist der Zoo nicht so überlaufen wie im Sommer. Die Tiere fühlen sich dadurch weniger beobachtet und sind ausgeglichener. So bleibt viel mehr Zeit, um die einzelnen Tiere zu beobachten und interessierten Kindern Zusammenhänge zu erklären.

Außerdem wäre es doch schade, im Winter auf einen Zoobesuch zu verzichten, schließlich haben wir so viele sehenswerte Tiergärten in Sachsen-Anhalt: Der Zoologische Garten von Magdeburg kann zum Beispiel mit einer besonders großen Vielfalt an Vogelarten, aber auch vielen anderen Tieren überzeugen. Oder wie wäre es mit einem romantischen Abendrundgang zum Valentinstag im Zoo Halle? Und auch im Tiergarten Bernburg gibt es viel zu entdecken.

Alle unsere Zoologischen Gärten engagieren sich stark für Tier- und Artenschutz. Außerdem arbeiten unsere Tiergärten an der Information und Aufklärung der Menschen und versuchen so, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von Tieren in Natur, Gefangenschaft und auch von zu Hause gehaltenen Tieren zu schaffen.

Und ein Argument für einen Zoobesuch darf natürlich nicht vergessen werden – es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um einen gemütlichen Spaziergang mit interessanten Tierbegegnungen und wissenswerten Informationen wahrzunehmen, als einen gemütlichen Rundgang im Zoo.