Wasserwandern

Schönes Land in Sicht – Wasserwandern auf Elbe & Co.

Paddeln im Winzerland oder auf große Tour über den Elbstrom: Wasserwanderer finden in Sachsen-Anhalt vielfältige Aktivangebote – für Touren mit dem Kanu, mit dem Segel- oder Motorboot, mit den Fahrgastschiffen oder einfach beim Baden, Surfen und Angeln. Der Landgang wird zum Erlebnis, dank naturbelassener Landschaften und Stätten der Weltgeschichte. Für einen erholsame Urlaub sorgen flussbegleitende Radwege, Gaststätten und Unterkünfte in Wassernähe an:

SegelnSegeln auf dem Süßen See im Mansfelder Land.

Reisen durch das Weltkulturerbe

1090 Kilometer

Unterwegs auf der Elbe, das heißt, alten Flusslandschaften, unberührten Auengebieten und geschichtsträchtigen Kulturstätten zu begegnen. Mit Muskelkraft bereisen Kanuten und Ruderer die Region von Luther, Bauhaus und Otto dem Großen. Die Elbe fließt von der Quelle im Riesengebirge bis zur Nordseemündung. Bereits in Prettin oder Pretzsch finden Bootstouristen die ersten Gastliegeplätze. Weiter stromabwärts taucht die Lutherstadt Wittenberg auf, in der es sich lohnt, an Land zu gehen. Über Vockerode führt der Weg nach Dessau-Roßlau, wo die Mulde in die Elbe mündet. Hier gibt’s Welterbe zu sehen. Bauhaus und Meisterhäuser stehen unter UNESCO-Schutz. Wer der Elbe folgt, sieht noch viel mehr: Bad Salzelmen, das älteste Soleheilbad Deutschlands, die Landeshauptstadt Magdeburg, wo auch Fahrgastschiffe der Weißen Flotte einladen oder die Hansestadt Havelberg.

Weinberge, Burgen und Schlösser

Wer Weinberge, Burgen und Schlösser mag, ist im Süden Sachsen-Anhalts auf Saale und Unstrut genau richtig. Steile Felsformationen begleiten die Paddler auf der Saale von Camburg bis zum Blütengrund bei Naumburg. Bei Saaleck erheben sich die Rudelsburg und die Burgruine Saalecke. Ab Naumburg verlangsamt sich die Strömung. Wer in der Domstadt vor Anker geht, sollte den Dom St. Peter und Paul und das Domschatzgewölbe besuchen. Einige Wasserkilometer weiter erreichen Wasserwanderer das Weißenfelser Schloss Neu-Augustusburg, Bad Dürrenberg und das Merseburger Schloss- und Domensemble. In Halle (Saale) sollten Besuche für das Händel-Haus, die Burg Giebichenstein oder die Franckeschen Stiftungen eingeplant werden. Die Unstrut mündet im Naumburger Blütengrund in die Saale. Am Rastplatz Wangen lohnt sich ein Ausflug zum Mittelberg, dem Fundort der „Himmelsscheibe von Nebra“ und zum multimedialen Besucherzentrum „Arche Nebra“. Weiter auf dem Fluss geht es in Richtung Freyburg zur berühmten Rotkäppchen-Sektkellerei oder den Herzoglichen Weinberg und auf das Schloss Neuenburg.

Beliebtes Segelrevier in der Altmark ist der Arendsee, einer schönsten und saubersten Seen Norddeutschlands mit einer Fläche von 550 Hektar. Auch auf dem Bergwitzsee kommen die Freunde des Segelsports auf ihre Kosten. Das Freizeitparadies liegt in der Dübener Heide bei der Lutherstadt Wittenberg. Neben Seglern, Surfern und Ruderern sind auf dem 180 Hektar großen Gewässer auch Angler und Badegäste unterwegs. Der Süße See im im Mansfelder Land wird von Seglern, Surfern und anderen Wasserratten gleichermaßen besucht. Mehr als doppelt so groß bietet ein früherer Tagebau heute als Muldestausee ein Paradies auf 630 Hektar für Segler, Surfer und andere Wassersportler. Mit einer Fläche von mehr als 1.800 Hektar wird der Geiseltalsee bei Mücheln und die Goitzsche bei Bitterfeld-Wolfen zu einem wahren Eldorado für Segel- und Schwimmbegeisterte sowie andere Wassersportfans.

Ein großer Fang lockt auch an die Seen und Flussläufe in Sachsen-Anhalt. In den Gewässern tummeln sich viele heimische Fischarten. Zander, Barsche, Hechte und Aale sind beispielsweise im  Muldetalstausee anzutreffen. Am Bergwitzsee oder am Süßen See finden Petri-Jünger ihre Reviere. Auch der Stausee an der Talsperre Kelbra lädt zum Gastfischen ein. Hier beißen Bachforelle, Hecht,  Zander, oder Wels besonders gut. Und auch an den Ufern von Elbe, Saale, Unstrut und Bode kommen
Angler auf ihre Kosten.

In Wendenfurth, unterhalb der Rappbodetalsperre am Blauen Band, können sich Angler so manchen Tipp von den Profis der Angelvereine in Hasselfelde und Blankenburg einholen. Besonders beliebt sind das Forellenangeln an der Bode.

Hier wird der Entdeckergeist geweckt. Gemütliche Tagesausflüge und Chartertouren lassen die  Gäste eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in geschützter Flusslandschaft und das Treiben an  den Ufern der vorbeiziehenden Metropolen und kleinen Schifferstädtchen vom Boot aus gut beobachten. Ein ganz besonderes Highlight: Zwölf Gierfähren sind auf der Elbe, weitere auf der Saale unterwegs.  Sie bringen Passagiere und Fahrzeuge über den Fluss. Alles sehr umweltfreundlich, denn die mit einem starken Seil verankerten Fähren nutzen die Strömung des Wasser. Bei Coswig ist die älteste  Gierfähre unterwegs. Ein technisches Denkmal aus dem Jahr 1864, das heute noch zwischen den Ufern pendelt.

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